Auf Grundlage der einzigartigen Kalibrierungskompetenz von DxO Labs bietet DxO FilmPack die präziseste Filmsimulationslösung, die derzeit erhältlich ist, um auf Digitalbildern Farbwiedergabe, Sättigung, Kontrast und Körnigkeit von Analogfilmen nachzuahmen. Es stehen 50 Dia-, Farbnegativ- und Schwarzweißfilme sowie Crossentwicklungseffekte zur Verfügung.
Bespiele verschiedener Simulationen
Original
Polaroid 669
Kodak Tri-X 400
Foto: Cyrille de la Chesnay
Dank der einfachen, intuitiven Bedienung können diese Simulationen mit einem einzigen Mausklick angewendet werden. Gleichzeitig stehen erfahrenen Benutzern erweiterte Optionen für die Steuerung der Farb- und Kornwiedergabe zur Verfügung.
Da viele Silberhalogenidfilme heute nicht mehr zu kaufen sind, spricht DxO FilmPack sowohl erfahrene Profis an, die die Arbeit mit diesen Filmen gewohnt sind, als auch Fotografen, die die Analogfilme erst entdecken und deren Eigenschaften äußerst präzise auf ihre Digitalbilder reproduzieren möchten.
Farb- oder SW-Profil, Sättigung und Kontrast
Analogfotografen setzen je nach Motiv und gewünschtem Effekt gerne verschiedene Filme ein: Ein weicher Film empfiehlt sich zum Beispiel für Porträtaufnahmen, starke Kontraste eignen sich für dramatische Reportagefotos, und eine hohe Farbsättigung ist ideal für sonnige Landschaften.
Beispiel: ein Infrarotfilm verleiht manchen Landschaften einen mystischen Effekt
Kodak TMax 100
Kodak IR gefiltert
Ausgehend von diesem Basisprofil können die Parameter auf das jeweilige Bild abgestimmt werden. Diese Anpassung kann auf dem Bildschirm erfolgen, wenn Ihr Monitor eine korrekte Farb- und Tonwertwiedergabe bietet.
DxO FilmPack reproduziert äußerst präzise – im Hinblick auf Größe, Form, Farbe und Intensität – die Körnigkeit von Analogfilmen und verleiht damit Ihren Bildern eine ansprechende Textur.
Foto: Marie-Catherine Fargnoli
Der Benutzer kann die Intensität (die Sichtbarkeit des Korns auf dem Bild) und die Größe des Korns ändern. Durch Auswahl eines Bildformats – Kleinbild-, Mittel- oder Großformat – wird die Korngröße wirklichkeitsgetreu an die klassischen Silberhalogenidformate angepasst. Eine manuelle Einstellung ist ebenfalls möglich.
Simulation von Metalltonungen
DxO FilmPack bietet "Tonungen" an, die einem beliebigen Digitalbild eine elegante Metalltönung in Ocker, Blau oder Graugrün verleihen. Damit wird der Farbton des letzten Bades reproduziert, das bei der Entwicklung eines SW-Silberhalogenidfilmes benutzt wurde.
Simulation von Farbfiltern für Schwarzweißaufnahmen
Wie wirkt sich der Einsatz eines Farbfilters auf ein SW-Foto aus?
Wenn ein Farbbild unter Einsatz eines Filters zu Schwarzweiß konvertiert wird, entsteht derselbe Belichtungseffekt, der bei Verwendung eines entsprechenden Filtervorsatzes in der Analogfotografie (insbesondere bei Landschaftsaufnahmen) erzielt wird. Ein Rotfilter betont die Rottöne und verdunkelt die Komplementärfarbe Grün. Ein Gelbfilter betont Gelbtöne und verdunkelt Blautöne. Ein Grünfilter betont Grüntöne und verdunkelt Rottöne. Da die Farben im Schwarzweißbild durch Grautöne wiedergegeben werden, ermöglichen die Filter in der Praxis eine gezielte Verstärkung bzw. Abschwächung bestimmter Töne.
Filter werden oft verwendet, um einen dramatischen Bildeindruck zu erzielen
Gelb- und Rotfilter wurden in der traditionellen SW-Fotografie schon immer eingesetzt, um Himmel und Blattwerk zu betonen, während ein Grünfilter Wiesen und Blätter aufhellt. Auch Hautbräune wird dadurch verstärkt, während sie durch Gelb- und Rotfilter aufgehellt wird.
Im Vergleich zu den zahlreichen Bildveränderungen, die eine Bildbearbeitungssoftware ermöglicht, bietet DxO FilmPack schnelle und sehr effektive Lösungen für die unkomplizierte Transformation Ihrer Digitalbilder. So können Sie:
den Zauber der klassischen Silberhalogenidfilme entdecken und die gestalterische Vielfalt erleben, die in der Analogfotografie mit einem einfachen Filmwechsel erzielt werden kann – was früher bei der Aufnahme passierte, wird nun am Computer reproduziert
Vergrößerungen mit einer Textur ausstatten und so die häufig kritisierte, glatte "Plastikanmutung" von Digitalbildern zu vermeiden – das Hinzufügen von Korn verleiht großformatigen Ausdrucken Dichte und eine sichtbare Reliefstruktur
die gewünschten Merkmale frei kombinieren und eine grenzenlose künstlerische Freiheit zu genießen – noch vor wenigen Jahren ein Privileg von Expertenin der Dunkelkammer