Korrektur von Vignettierung: die Bildbalance erhalten

Was ist Objektiv-Vignettierung?

Optische Vignettierung ist eine Verdunkelung, die entsteht, wenn die Helligkeit oder Sättigung an den Bildrändern nachlässt. Sie wird durch eine Reihe von Faktoren hervorgerufen, wie z. B. Fehler im Objektivdesign, Brennweite und verwendete Blende. Der Helligkeitsverlust verläuft progressiv von der Mitte zum Rand des Objektivs.

Vignettierung auf Fotos: Was sind die Ursachen?

Dieses Phänomen macht sich besonders bei Bildern bemerkbar, die mit Objektiven mit kurzer Brennweite, Zoom und Teleobjektiven aufgenommen wurden. Noch deutlicher wird es bei Verwendung von großen Blendenöffnungen, da es durch die Blockierung des Lichts durch den Tubus oder die vordere Linse des Objektivs entsteht.

Vignettierung führt zu einer allmählichen Abnahme der Helligkeit im Bild. Die Abnahme erfolgt von der Mitte zum Rand hin.

Messung von Vignettierung: eine kartografische und individuelle Analyse des Fehlers

Für jede Kombination aus Blende und Brennweite erstellen die Techniker von DxO eine individuelle Karte über die Vignettierung bei einer Kamera/Objektiv-Kombination. Um diese Korrekturkarte zu erstellen, fotografieren sie ein gleichmäßig beleuchtetes Punktmuster und erstellen dann ein Modell des Verdunkelungseffekts für die Position jedes Pixels im Bild.

Sie weisen dann jedem dieser Pixel einen Wert zwischen 0 und 1 zu. Mithilfe dieses Werts lassen sich dann JPEG-Bilder Pixel für Pixel korrigieren.

Mit demselben Lichtdiagramm werden auch die Vignettierungswerte für jeden Farbkanal der ursprünglichen RAW-Datei und des endgültigen RGB-Bildes berechnet. Diese Werte werden unter verschiedenen Lichtbedingungen gemessen. Je nach analysierter Kamera/Objektiv-Kombination werden zwischen 100 und 500 Beispielbilder benötigt, um die Zuordnungsdaten für ein Miniaturbild zu erhalten.

Die aus der Analyse gewonnenen Kalibrierungsinformationen werden in einer Korrekturdatei zusammengefasst, die an die entsprechende Kamera/Objektiv-Kombination angepasst ist: das optische Modul.

Vignettierung führt zu einer allmählichen Abnahme der Helligkeit im Bild. Die Abnahme erfolgt von der Mitte zum Rand hin.

Eine vollständige Korrektur

Die von DxO durchgeführte Korrektur der Vignettierung ist viel effektiver als die einfache Wiederherstellung der Helligkeit der Bildränder, da sie mehrere Faktoren berücksichtigt:

Sie kompensiert die Belichtung für den Fall, dass die Korrektur zu einer Überbelichtung der Bildränder führt.

Sie grenzt das Risiko der Farbverschiebung ein.

Sie verhindert Rauschen beim Aufhellen dunkler Bereiche.

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Nikon D4S (AF-S 200-400mm f4), 400mm f/4, 1/8000, ISO360 Die Vignettierungskorrektur von DxO gleicht die Belichtung aus, begrenzt das Risiko der Farbverschiebung und verhindert die Entstehung von Rauschen.


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