DxO PhotoLab – DxO ViewPoint

Architekturfotos mit den Werkzeugen von DxO OpticsPro 10 und DxO ViewPoint 2 schnell verbessern

Von DxO Image Master Marcus Schwier

Die Bearbeitung eines Fotos, das in einer Zeitschrift veröffentlicht werden soll, verlangt nach einigen unabdingbaren Schritten im Workflow damit man ein Bild präsentieren kann, mit dem man vollständig zufrieden sein kann. In einem detaillierten Workflow zeige ich Ihnen wie ich mit Hilfe der Werkzeuge in DxO OpticsPro 10 und DxO ViewPoint 2.5 Belichtungs- und Perspektivkorrekturen vorgenommen habe, die bei Architekturfotos auf dem Weg zur bestmöglichen Bildqualität für die Titelseite einer Zeitschrift notwendig sind.

Finales bearbeitetes Bild

Meine Architekturfotos werden häufig als Dokumentation für große Baustellen in Deutschland und Europa verwendet und der erste wichtige Schritt in meinem Bildbearbeitungsworkflow besteht in der Auswahl der Fotos, die mir am meisten zusagen. Dabei behalte ich immer die Erwartungen meines Kunden im Hinterkopf. Dieses Foto war für die Veröffentlichung auf der Titelseite einer deutschen Zeitschrift gedacht.

Originalbild

Wenn ich meine Bilder bearbeite, habe ich stets das Histogramm im Auge und bewege die Schieberegler bei gleichzeitiger Betrachtung der daraus resultierenden Änderungen im Bild.

Bei diesem Architekturfoto, das eine relativ starkes Gegenlichts hat, habe ich in der Palette Selektive Tonwerte die Schattenaufgehellt (Schieberegler auf 58) und die Spitzlichter leicht abgedunkelt (Schieberegler auf -6) um den natürlichen Look im Foto wiederzugeben. Dann habe ich erneut das Histogramm geprüft und einige weitere Anpassungen vorgenommen. Um der Szene ein wenig mehr Kühle zu verleihen habe ich den RAW Weißabgleich leicht durch Verschieben des Schiebereglers Farbtemperaturnach links geändert. Die Bildbearbeitung habe ich anschließend mit der Herausarbeitung des Mikrokontrasts im Bild über den entsprechenden Schieberegler in der Kontrast-Palette abgeschlossen.

Die Palette Selektive Tonwerte

Die Palette Weißabgleich

Die Palette Kontrast

Bild vor/nach der Korrektur

Meine Vorstellung vom Bildaufbau war, dass ich alle Linien parallel zum Bildrand ausrichten wollte. Das musste ich im Nachhinein erledigen, da ich normalerweise mit einem Stativ arbeite und die Bildkomposition bereits vor dem Shooting festlege.

Bei dieser Aufnahme, für die ich hoch oben auf dem Wolkenkratzer nur auf einem recht schmalen Stahlträger stand, war die Gefahrensituation für die Erzielung gerader Linien nicht gerade zuträglich. DxO ViewPoint war daher eine praktische und willkommene Hilfe bei der Korrektur leichter perspektivischer Verzerrungen wie sie im Originalbild sichtbar sind. Dazu verwendete ich die Palette Perspektive und setzte den Auf/Ab-Schieberegler auf 3 und den Links/Rechts-Schieberegler auf 2, während ich die Intensität der Korrektur bei 100 behielt.

Die Palette Perspektive in DxO ViewPoint

Bild nach erfolgter Perspektivkorrektur mit DxO ViewPoint

Als nächstes habe ich den Horizont manuell ausgerichtet. Dazu habe ich zwei Referenzpunkte auf einen der Metallträger gelegt. Zu guter Letzt habe ich das Bild nach meinen Vorstellungen zugeschnitten.

Manuelles Ausrichten des Horizonts über die Horizont-Palette

Die Palette Zuschneiden

Finales Bild nach Verwendung der Werkzeuge in DxO OpticsPro 10 und DxO ViewPoint 2

Sie können bei der Bildbearbeitung sogar noch einen Schritt weiter gehen und DxO FilmPack 5 verwenden um Ihrem Bild eine schöne Schwarz-Weiß-Wiedergabe zu verleihen, was mir bei diesem Architekturfoto besonders gut gefällt. Ich habe mich für den Kodak Tri-X 400 entschieden und die Stärke dabei auf 115 eingestellt.

Die Palette Farbwiedergabe in DxO FilmPack

Finales Bild nach Verwendung der Werkzeuge in DxO OpticsPro 10 und DxO ViewPoint 2 sowie Anwendung der Schwarz-Weiß-Farbwiedergabe Kodak Tri-X 400 in DxO FilmPack

Entdecken Sie die Möglichkeiten, die DxO für Sie bereithält, und laden Sie sich die kostenlosen Testversionen von DxO OpticsPro 10, DxO FilmPack 5 und DxO ViewPoint 2 herunter.

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Fotos : Marcus Schwier

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