DxO OpticsPro – ViewPoint – Dxo FilmPack

Fototipp: Wie man atemberaubende Architekturbilder mit Hilfe von DxO OpticsPro, ViewPoint und FilmPack erstellt

In Zusammenarbeit mit Stewart Marsden

Ziel dieses Tutorials ist es, Ihnen einen intuitiven Workflow vorzustellen und dabei behilflich zu sein, erste Schritte mit der DxO Software zu machen. Dazu präsentieren wir Ihnen einige grundlegende Korrekturen und Werkzeuge, die Sie in der DxO Photo Suite nutzen können. Folgen Sie Stewart Marsden Schritt für Schritt bei der Bearbeitung seiner Architekturbilder zunächst in DxO OpticsPro, dann in DxO ViewPoint und zu guter Letzt in DxO FilmPack. Lernen Sie spielend leicht einen intuitiven Workflow, ohne in der Bildbearbeitung hin- und herzuspringen.

Um dieses Tutorial nachzuvollziehen, benötigen Sie:

  • DxO OpticsPro 10 Elite Edition
  • DxO ViewPoint 2 und DxO FilmPack 5 Elite (Plug-ins für DxO OpticsPro).
  • Architekturaufnahmen im RAW-Format.

Fotodaten

  • Pentax k5
  • SMC Pentax-DA 18-55mm F3.5-5.6 AL WR
  • 10fach ND-Filter
  • ISO 80
  • 30 Sek.
  • f/13

Architekturaufnahmen können von geometrischen Korrekturen und kreativen Bildbearbeitungstechniken besonders profitieren, da sie häufig mit Weitwinkelobjektiven aufgenommen werden. Dieses Tutorial zeigt Ihnen, wie Sie in nur wenigen Schritten Ihre Architekturfotos mit DxO OpticsPro, DxO ViewPoint und DxO FilmPack ausdrucksstärker und ausgewogener gestalten.

1- Erste Schritte: Grundlegende Bereinigung des Bildes mit DxO OpticsPro

Da die meisten Sensoren (auch meiner) eine sorgfältige Reinigung vertragen könnten, ist es wichtig, als erstes die Sensorflecken im Bild anzugehen. Dafür habe ich DxO ClearView bis zum Anschlag erhöht, weil so Kontrast und Farbtöne verstärkt werden und daher die Staubflecken deutlicher auffallen. Ich habe diese anschließend mit Hilfe des Staubwerkzeugs entfernt, wobei ich die Größe des Werkzeugs jedem Staubfleck entsprechend angepasst habe. Als ich fertig war, habe ich DxO ClearView vollständig ausgeschaltet.

Originalbild

Bild nach Anwendung des Staub-Werkzeugs

Hinweis

Mit DxO ClearView verringern oder entfernen Sie Dunst auf Ihren Fotos, erhalten aber gleichzeitig Bilddetails und Farben. In unserem entsprechenden Tutorial erfahren Sie mehr zu diesem Werkzeug.

2- Verzeichnungskorrekturen mit DxO ViewPoint

Für die Korrektur perspektiver Verzeichnungen an Gebäuden habe ich DxO ViewPoints vertikale und horizontale Korrekturwerkzeuge verwendet. Für dieses Bild ist das 8-Punke-Werkzeug  am besten geeignet: Ich habe die Ankerpunkte einfach auf die Bildpunkte positioniert, die ich geraderichten wollte. Wie Sie sehen, wurde das Bild bedingt durch das Geraderichten beschnitten.

Originalbild

Bild nach Positionierung der Ankerpunkte (Vorschaumodus in der Software)

Bild nach dem Zuschnitt

Hinweis

Mit Hilfe der DxO ViewPoint Werkzeuge können Sie die Originalform von Gebäuden kinderleicht wiederherstellen: vertikale und horizontale Linien werden wieder parallel, unnatürlich wirkende Fassaden erhalten ihre Ursprungsformen zurück. DxO ViewPoint korrigiert automatisch sogar die komplexesten perspektivischen Verzerrungen, hervorgerufen durch Weitwinkelobjektive. Zudem können Sie auf weitergehende Einstellungen zurückgreifen, um die Korrekturen nach Ihren eigenen Wünschen detailliert anzupassen. In unserem Videotutorial erfahren Sie mehr über DxO ViewPoint. Besuchen Sie die DxO Academy für weitere hilfreiche Tipps zu DxO-Produkten.

3- DxO FilmPack für FineArt Schwarz-Weiß Bilder

In DxO FilmPack 5 habe ich mich für die Farbwiedergabe des Agfa Scala 200x in der Stärke 120 entschieden, da dieser Filmfilter durch schöne tiefe und satte Kontraste besticht. Desweiteren habe ich einige tonale Veränderungen über die Paletten Kontrastund Selektive Tonwerte vorgenommen, indem ich mit den Schieberegler gespielt habe um eine harmonische Farbwiedergabe im Gesamtbild zu erzielen. DxO Smart Lighting war mir ebenfalls eine Hilfe auf dem Weg zu diesem Schwarz-Weiß-Bild, weil es das Ausschöpfen des gesamten Dynamikumfangs der RAW-Datei ermöglicht, ohne dabei die Tonwerte einzuschränken. Letzte Anpassungen habe ich mit Hilfe der Tonwertkurve vorgenommen, um die Schatten ein wenig hervorzuheben und die hellen Bildbereiche noch weiter aufzuhellen.

Originalbild

Finales Bild

Hier ist das Endergebnis, das auf die Schnelle mit nur wenigen einfachen und intuitiven Werkzeugen erzielt wurde, mit denen jeder Fotograf seine Bildvision mit wenigen einfachen Schritten in die Realität umsetzen kann.

Fotos: Stewart Marsden