DxO PhotoLab

Sportbilder mit DxO OpticsPro 9 vergrößern

In Zusammenarbeit mit Gilles Theophile

Sportfotos decken ein weites Tätigkeitsfeld ab und weisen die Besonderheit auf dass sie einige schwierige Techniken in sich vereinen, was die Belichtung als auch die Aufnahme selbst angeht; aber auch Beschnitt und Bildrauschen wollen perfekt gemeistert sein.

In diesem Tutorial sehen wir uns genau an wie man verschiedene Arten von Sportfotografien mit den zahlreichen in DxO Optics Pro zur Verfügung stehenden Werkzeugen bearbeiten und verbessern kann.

Um dieses Tutorial nachzuvollziehen, benötigen Sie :

  • DxO Optics Pro
  • Fotos, vorzugsweise im RAW-Format

1- Sportfotografie

Was ist Sportfotografie?

Die Sportfotografie deckt viele Bereiche ab und DxO Optics Pro ist für die Bearbeitung dieser Art von Bildern besonders geeignet.

Aufnahme: Bewegungsunschärfe bei geringer Geschwindigkeit, Canon EOS-1D MkIII, 70-200mm f/2,8 mit Konverter 1,4x, 1/60s, f/7,1, ISO 100

Bearbeitung: Autokorrektur DxO Standard, Mikrokontrast 60, Vibrancy 50.

Die Sportfotografie deckt verschiedene Bereiche ab: Individualsport, Mannschaftssport, Wassersport und andere. Was allen gemein ist, ist die Technik der Bildaufnahme, die spezifischen Arbeitsmethoden, aber auch die technischen Herausforderungen, die Einfluss auf die Qualität der Bilder haben – schon bei der Aufnahme bis hin zur Postproduktion.

Die Herausforderungen bei der Aufnahme

Die grundsätzlichen Herausforderungen bei der Aufnahme lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Distanz zum Objekt
  • Geschwindigkeit und Bewegung des Objekts
  • Verfügbares Licht

Im ersten Fall impliziert die Distanz zum Objekt die Verwendung von mehr oder weniger langen Brennweiten, zum einen weil es der gewünschte Effekt erfordert, zum anderen weil erst so der Zugang zum Objekt möglich wird – besonders wenn es sich um Sportarten handelt, die in Stadien oder Rundstrecken ausgetragen werden. Eine weitere Herausforderung bildet der Hintergrund: Befindet man sich relativ nah am Objekt, kann man seinen Bildausschnitt enger gestalten und möglicherweise eine große Blendenöffnung verwenden um die Ränge oder gar Werbebanner im Hintergrund verschwimmen zu lassen, falls notwendig.

Die Geschwindigkeit des Objekts kann extrem hoch sein und eventuelle Flugbahnen extrem schwer einzuschätzen. Je nach verfügbarem Licht muss dann die ISO-Empfindlichkeit erhöht werden, was wiederum Einfluss auf die Bildqualität nimmt. Auch hier erlaubt die Verwendung der größtmöglichen Blendenöffnung Geschwindigkeiten, die dafür geeignet sind das Objekt einzufrieren – was nicht der Weisheit letzter Schluss ist, denn wer Geschwindigkeit perfekt meistert, kann spektakuläre Wischeffekte erzielen. Die Geschwindigkeit eines Subjekts ist gleichzeitig eine Herausforderung für die Qualität eines Fotos bei der Aufnahme, sowohl im manuellen Modus als auch mit dem Autofokus.

Das verfügbare Licht bedingt in großem Maße alle Elemente, die in den vorhergehenden Absätzen geschildert wurden. Das Licht bestimmt ihre Belichtungsparameter: Geschwindigkeit, Blendenöffnung, ISO-Empfindlichkeit. Häufig sehen Sie sich mit Situationen konfrontiert, in denen man einen Kompromiss eingehen muss. Ein weiterer Punkt bezüglich des Lichts: Aussehen und Farbe des Onjekts. In der Sportfotografie sehen Sie sich tatsächlich mit einer Aufeinanderfolge von Athleten, Fahrzeugen und Hintergründen konfrontiert, die mal hell, mal dunkel sind. Diese Bedingungen führen dazu dass man die Belichtung extrem gut beherrschen und nur innerhalb weniger Sekunden in der Lage sein muss, diese auch anzupassen.

Einige Ratschläge

Die folgenden Ratschläge lösen nicht notwendigerweise alle Probleme, aber sie werden Ihnen helfen adäquate Einstellungen und Techniken anzuwenden:

  • Sind Sie gezwungen mit langen Brennweiten zu arbeiten, aktivieren Sie die automatische Bildstabilisation und zögern Sie nicht ein Einbeinstativ zu verwenden, was den Vorteil hat dass Sie sich auch gleich des Gewichts Ihres Equipments entledigen, ganz besonders wenn Sie Sportveranstaltungen begleiten, die länger andauern.
  • Arbeiten Sie mit großen Blendenöffnungen, zum einen um den Hintergrund nett und verschwommen abzubilden, zum anderen um eine Verschlusszeit zu erzielen, die mindestens der Brennweite des Objektivs entspricht, um das Risiko von Bewegungsunschärfe zu minimieren (bei einem 300 mm Objektiv ist es daher empfehlenswert nicht unter 1/250s zu fotografieren).
  • Machen Sie sich mit dem Autofokus-System Ihrer Kamera vertraut und studieren Sie ein alle Funktionen in Ihrer Bedienungsanleitung gewissenhaft. Lernen Sie, diese so einzustellen dass die Kamera möglichst effektiv arbeitet. Testen Sie gründlich bevor Sie ins kalte Wasser springen.
  • Aufgrund wechselnder Lichtbedingungen sollten Sie Ihre Kamera auf automatischen ISO-Modus einstellen, erforderlichenfalls geben Sie ein Limit ein, das nicht überschritten wird. Mit zunehmender Erfahrung kennen Sie die besten Einstellungen für verschiedene Lichtbedingungen.
  • Lernen Sie auch den Umgang mit den Funktionen zur Belichtungskorrektur, die Sie im Schlaf beherrschen sollten. Damit Sie alle Trümpfe in der Hand behalten, arbeiten Sie möglichst im RAW-Format. Nur so können Sie von Dynamik und Korrekturspielraum der Postproduktion profitieren.
  • Verwenden Sie schnelle Speicherkarten und lernen Sie vor allem, den Auslöser nicht ständig zu drücken, denn so riskieren Sie dass Sie Ihre Speicherkarte im Handumdrehen füllen und den Pufferspeicher Ihrer Kamera überlasten. Versuchen Sie immer nur kurz im entscheidenden Moment auszulösen: Das lässt sich lernen und erfordert eine gute Kenntnis von Subjekt und Fotografie.
  • In der Postproduktion sollten Sie lernen, Ihre Ergebnisse zu bewerten und die Aufnahmeparameter anhand der EXIF-Daten zu studieren. So erfahren Sie nicht nur warum eine Bilderserie völlig daneben ist, sondern auch warum andere Bilderserien so gut gelungen sind.
  • Gewöhnen Sie sich an, schon bei der Aufnahme rigoros zu sein und ersparen Sie sich so wertvolle Zeit bei der Bildbearbeitung.

Die Postproduktion

Die Phase der Korrektur und Bearbeitung von Bildern ist ebenso wichtig wie die Aufnahme selbst. Tatsächlich ist es so, dass Sie in dieser Phase das Beste aus Ihren Bildern herausholen, was dazu führt dass Sie veröffentlicht, verbreitet und gedruckt werden.

Seien Sie jedoch vorsichtig! Ein unscharfes Bild bleibt unscharf und eine Nachbearbeitung kann diese Art von Unzulänglichkeit nicht ausgleichen. Dasselbe gilt für die Belichtung: Trotz der Dynamik von RAW-Dateien und der Fähigkeiten von DxO Optics Pro bleibt der Handlungsspielraum relativ gering, obwohl zufriedenstellende Ergebnisse erzielt werden können.

Sportfotos sind oft mit einer großen Anzahl von Vorurteilen behaftet, so etwa dass die vor dem Rechner verbrachte Zeit exponentiell ansteigt oder gar dass das gewissenhafte Erlernen der Bildaufnahme Sie sogar komplett vor der Arbeit der Postproduktion verschont.

Dies gilt vor allem, da nun die in DxO Optics Pro automatisch vorgenommenen Korrekturen, besonders für Tonwerte, Farben, Bildrauschen und optische Fehler, eine produktive Bildbearbeitung ermöglichen.

Sportfotografie bedeutet eine große Anzahl an Bildern, die schnell sortiert und bearbeitet werden müssen, was DxO Optics pro dank seiner vielen leistungsstarken Automatismen leisten kann.

Aufnahme: Canon ESO-1D MkIII, 600 mm f/4 IS II, 1/800s, f/5,0, ISO 100.

Bearbeitung: Autokorrektur DxO Standard, Mikrokontrast 50, Vibrancy 40.

2- Bearbeitung von Sportfotografien

Der Workflow für Sportfotografien weicht nicht wesentlich von anderen Bereichen in der Fotografie ab – mit der Ausnahme der Anzahl Fotos.

Ansonsten bleibt der Workflow klassisch: Weißabgleich, Tonwerte, Farben, Bildrauschen, Schärfen und Bildzuschnitt – gekoppelt an die automatischen Korrekturen in DxO Optics Pro.

Bildverwaltung

Es bietet sich an, eine Sortierung vorzunehmen bevor Sie Ihre Bilder in DxO Optics Pro öffnen. Verwenden Sie dafür die Bildverwaltungssoftware Ihrer Wahl und übergeben Sie Ihre Bildauswahl dann an DxO Optics Pro. Die gängigste Methode ist die Verwendung von Adobe Lightroom und dem DxO Optics Pro PlugIn.

Hinweis

Möchten Sie mehr über den Workflow von DxO Optics Pro und Adobe Lightroom erfahren, lesen Sie bitte das entsprechende Tutorial.

Sind Ihre Bilder erst einmal in DxO Optics Pro geöffnet, können Sie sie verwalten und verschiedenen Projekten zuordnen, bei denen es sich um virtuelle Ordner handelt.

Anwendung des automatischen Presets „DxO Standard“

Jede RAW-Datei, die in DxO Optics Pro geöffnet wird, wird der Standardkorrektur DxO Standard ausgesetzt, die automatisch gewisse optimierte Korrekturen auf all Ihre Bilder anwendet.

Das Preset DxO Standard ist speziell auf ein optisches DxO-Modul ausgerichtet, das sich an Ihrer Kamera-Objektiv-Kombination orientiert. Es korrigiert die Tonwerte (Belichtung), schützt die gesättigten Farben, reduziert das Bildrauschen, korrigiert die optischen Makel und optimiert die Schärfe ohne dass Sie irgendetwas tun müssten.

Möchten Sie dennoch selbst Hand anlegen oder gewisse Korrekturen verfeinern, wartet DxO Optics Pro mit einer umfangreichen Werkzeugpalette zur Bildbearbeitung auf.

Die Autokorrektur DxO Standard hat die Tonung in den hellen Bildbereichen deutlich herausgearbeitet.

Aufnahme: Nikon D7000, 70-200 mm f/2,8 VRII, 1/800s, f/5,6, ISO 200.

Bearbeitung: Autokorrektur DxO Standard.

Weißabgleich

Die Beleuchtung in Stadien, Sporthallen oder auch die Lichtsituation, die draußen in der Natur (im Unterholz, auf Gewässern etc.) vorherrscht kann Einfluss auf die Farben haben.

Als Standard verwendet DxO Optics Pro die Korrektur, die zu Ihrer Kamera passt, aber Sie haben weitere Werkzeuge zur Hand:

  • Die voreingestellten Korrekturen Ihrer Kamera im Menüpunkt Korrekturen
  • Die Pipette, mit der Sie direkt im Bild arbeiten können 
  • Die Schieberegler Farbtemperatur und Farbton.

Weißabgleich-Korrektur, vorgenommen anhand des grauen Stromkastens hinter dem Netz.

Aufnahme: Canon EOS-1D MkIII, 70-200 mm f/2,8, 1/1250s, f/2,8, ISO 800.

Bearbeitung: Autokorrektur DxO Standard, benutzerdefinierter Weißabgleich

Korrektur über- oder unterbelichteter Fotos

Im Eifer des Gefechts passiert es gerade in der Sportfotografie häufig dass man weniger auf die Belichtung achtet, besonders wenn die Lichtbedingungen schwierig sind: Gegenlicht, starker Kontrast etc.

Möchten Sie die automatische Korrektur verfeinern, so können Sie die Korrekturen in den Unterpaletten Belichtungskorrektur und DxO Smart Lighting ändern. Dazu stehen Ihnen verschiedene Optionen in den Menüs und die Schieberegler Belichtung und Stärke zur Verfügung.

Eine weitere Möglichkeit besteht in der Verwendung der Palette Selektive Tonwerte, die ein schnelles und bewährtes Mittel zur Korrektur von Belichtungsproblemen mit Hilfe eines Schiebereglers ist, der präzise auf die Tonalitäten eingeht: Spitzlichter, Schatten etc.

Die Anpassung von DxO Smart Lighting „Mittel“ hat ausgereicht um diesem unterbelichteten Bild einen schönen hellen Himmel zurückzugeben.

Aufnahme: Nikon D700, 70-200 mm f/2,8 VRII, Matrixmessung, 1/4000s, f/3,5, ISO 640.

Bearbeitung: Autokorrektur DxO Standard, DxO Smart Lighting „Mittel“.

Im Gegensatz zum vorherigen Beispiel wurde die Kamera hier von einer Lichtsituation überlistet, die auf der Sonnenachse liegt, was zu einer Überbelichtung des Gesamtbilds geführt hat.

Dieser Situation lässt sich Herr werden durch die Verwendung der Werkzeuge Belichtungskorrektur

(Priorität Spitzlichter – leicht) und DxO Smart Lighting „Mittel“.

Akzentuierung von Farbe und Details

Sportfotografien dürfen einen starken visuellen Eindruck hinterlassen und daher bieten sich die Verstärkung von Mikrokontrast und Sättigung der Farben an.

Die Funktion Mikrokontrast, die sich in der Unterpalette Kontrast befindet, verstärkt den Mikrokontrast, genau wie der Schieberegler Vibrancy, zu finden in der Unterpalette Farb-Akzentuierung. Dieser verstärkt Farben ohne dabei schon sehr gesättigte Farben im Bild zu verändern.

Haben Sie Ihre Fotos bei großer Blendenöffnung aufgenommen oder sich bewusst der Technik der Bewegungsunschärfe bedient, und die Schärfe des Objekts wurde stark akzentuiert, kann dies zu Artefakten im verschwommenen Hintergrund führen. Sie können diese Artefakte mit Hilfe des Schiebereglers Bokeh minimieren, der sich in der Palette Optische Korrekturen / DxO Lens Softness befindet.

Die Schieberegler Vibrancy und Mikrokontrast wirken bei Ihren Sportfotos wahre Wunder. Hier sehen Sie einen Bildausschnitt bei einer Vergrößerung auf 100%.

Aufnahme: Canon EOS-1D MkIII, 600 mm f/4 IS II, 1/1600s, f/4,0, ISO 100.

Bearbeitung: Autokorrektur DxO Standard, Mikrokontrast 50, Vibrancy 35.

Der Schieberegler Bokeh ermöglicht das Abmildern von ungewünschen Artefakten im verschwommenen Hintergrund. Die Effekte des Bokeh-Schiebereglers sind recht subtil, daher haben wir das Bild zur Veranschaulichung auf 200% vergrößert und absichtlich übertrieben.

Aufnahme: Canon EOS-1D MkIII, 600 mm f/4 IS II, 1/1600s, f/4,0, ISO 100.

Bearbeitung: Autokorrektur DxO Standard, Schieberegler Allgemein auf +0,60, Schieberegler Bokeh 0 (links) und 100 (rechts)

Hinweis

Der Schieberegler Bokeh kann nicht verwendet werden wenn Ihre Bilder bereits von einem optischen DxO-Modul bearbeitet wurden.

Bildzuschnitt

Ein Zuschnitt Ihres Fotos ist gerade in der Sportfotografie unerlässlich. Häufig ist das Subjekt nicht zentral platziert, der Horizont schief oder es befinden sich lästige Bilddetails an den Rändern.

Das Werkzeug Zuschneiden, das sich in der Palette Werkzeuge befindet, bietet zahlreiche Optionen für Bildseitenverhältnisse und kann originäre Bildseitenverhältnisse beibehalten oder ändern.

Beim Bildzuschnitt kann das ursprüngliche Bildseitenverhältnis beibehalten oder geändert werden.

Aufnahme: Canon EOS-1D MkIII, 500 mm f/4, 1/200s, f/5,6, ISO 100.

Bearbeitung: Autokorrektur DxO Standard, Bildzuschnitt unter Beibehaltung des ursprünglichen Bildseitenverhältnisses.

Stapelverarbeitung

Gerade in der Sportfotografie kommt es nicht selten vor dass man es mit einer Bilderserie zu tun hat, deren einzelne Bilder sich kaum von einander unterscheiden.

In solchen Fällen können Sie Ihren Workflow wie folgt beschleunigen:

  • Korrigieren Sie das erste Bild, kopieren Sie die Korrekturen (Rechtsklick > Korrektureinstellungen kopieren), wählen Sie die anderen Bilder aus und wenden Sie die Korrekturen an (Rechtsklick > Korrektureinstellungen einfügen),
  • Erstellen Sie ein Preset aus dem Ursprungsbild heraus und wenden Sie es auf weitere Bilder an (Rechtsklick > Preset aus aktuellen Einstellungen erstellen).

Korrekturen können ganz einfach auf Bilderstapel angewendet werden. Kopieren Sie dafür zunächst die Korrektureinstellungen des Quellbilds…

…und wenden Sie diese dann auf eine Bildauswahl an.

Export

Eine der großen Stärken von DxO Optics pro liegt im simultanen Stapelexport von Bildern unterschiedlicher Größen zu verschiedenen Speicherorten, was jede Menge Zeit spart.

Die Exportfunktionen in DxO Optics Pro sind extrem vielseitig: Multiple und simultane Exporte sowie Exporte zu anderen Programmen und Internetservices.

Möchten Sie noch Bilder retuschieren, ermöglicht DxO Optics Pro auch die Übergabe an externe Programme wie Adobe Photoshop oder Lightroom.

3- Bearbeitung von Bildern mit hoher ISO-Empfindlichkeit

Korrektur von Bildrauschen

Die Sportfotografie verlangt mehr als jede andere Art der Fotografie nach der Einstellung höherer ISO-Werte. Nur so kann man den Lichtbedingungen zu begegnen (Nacht, schlechtes Wetter, unzureichendes Licht) oder die Verschlusszeit erhöhen um die zu dokumentierende Action einfangen zu können.

Die Korrektur von Bildrauschen ist ebenfalls Teil der automatischen Korrekturen, die über das Preset DxO Standard abgerufen werden. Diese Korrekturen können manuell über die Palette Rauschminderung verfeinert werden.

Die Standard-Rauschminderung in DxO Optics Pro erzielt schon qualitativ sehr hochwertige Ergebnisse. Das betrifft auch Fotos, die – wie dieses hier – bei hoher ISO-Empfindlichkeit aufgenommen wurden. Sie werden sehen dass bei der Vergrößerung auf 100% die Effektivität der Rauschminderung besonders in den farbigen Feldern in dem Cockpit zu erkennen ist.

Aufnahme: Nikon D3S, 70-200 mm f/2,8, 1/2000s, f/2,8, ISO 51200.

Bearbeitung: Autokorrektur DxO Standard.

DxO PRIME

Die neuen Kameras sind mittlerweile so leistungsstark was die Bildqualität bei hohen ISO-Empfindlichkeiten angeht, dass die Sportfotografen mit unfassbaren ISO-Werten arbeiten können, von denen man vor nicht allzu langer Zeit noch geträumt hätte: ISO 6400, 12800, 25600 und sogar noch höher. Darüber hinaus garantieren Technologien wie DxO PRIME DxO PRIME erstaunliche Ergebnisse in der Nachbearbeitung.

DxO PRIME macht keine Kompromisse bei der Bildqualität. Daher benötigt die Anwendung dieses Werkzeugs eine längere Bearbeitungszeit, die je nach Bildgröße auch schon mal mehrere Minuten für ein Bild in Anspruch nehmen kann.

Deshalb ist es unrealistisch, einen Stapel von mehreren Dutzend oder hunderten Nachtaufnahmen mit hoher ISO-Empfindlichkeit zu verarbeiten – daraus resultiert die zuvor betonte Wichtigkeit, nicht brutal seinen Workflow zu verlangsamen indem man rigoros im Vorfeld aussortiert.

Die Rauschminderung DxO PRIME geht noch einen Schritt weiter und garantiert dabei die Erhaltung von Details und Farben (das Bild ist auf 140% vergrößert).

Bearbeitung links: Autokorrektur DxO Standard.

Bearbeitung rechts: Autokorrektur DxO Standard + DxO PRIME.

Fotos : Olivier Jubert, Jean-Marie Sépulchre, Gilles Théophile